26. Januar 2026 | Running-News

Stella Chesang vor Bedatu Hirpa beim Osaka-Marathon

Stella Chesang hat den Osaka-Marathon vor Bedatu Hirpa gewonnen und dabei die erste Zeit weltweit unter 2:20:00 Stunden in diesem Jahr erzielt. Die Läuferin aus Uganda, die in Hamburg 2023 als Dritte ein starkes Debüt gelaufen war und dann bei Olympia 2024 Platz sieben erreicht hatte, triumphierte bei dem reinen Frauen-Eliterennen in 2:19:31. Als Zweite folgte die Dubai-Marathon-Siegerin des vergangenen Jahres, die Äthiopierin Bedatu Hirpa, in 2:19:54 knapp vor ihrer Landsfrau Workenesh Edesa (2:19:56). Auch die viertplatzierte Japanerin Mikuni Yada blieb mit 2:19:57 noch unter der 2:20:00-Marke. Fünfte wurde Mao Uesugi (Japan) mit 2:23:07.

Bei kühlen Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad Celsius liefen die schnellsten vier Athletinnen nach einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 70:13 Minuten die zweite Hälfte etwas schneller. Noch bei Kilometer lagen die ersten vier Läuferinnen – Chesang, Hirpa, Edesa und Yada – zusammen in der Spitzengruppe. Erst rund vier Kilometer vor dem Ziel konnte sich Stella Chesang, die zuletzt bei den Weltmeisterschaften in Tokio im September Platz zwölf belegt hatte, von ihren Konkurrentinnen lösen. Die 29-Jährige, die in Valencia 2024 als Zweite mit 2:18.26 ihre persönliche Bestzeit aufgestellt hatte, gewann in Osaka ihren ersten Marathon.

Text: Race News Service

Foto: Victah Sailer

Bedatu Hirpa lief beim Osaka-Marathon, einem reinen Frauen-Eliterennen, auf Rang zwei. Foto: Victah Sailer